Franchise als Begriff aus den Medien

Das immer häufiger auch in Deutschland benutzte Wort Franchise heißt übersetzt eigentlich Lizenzvergabe. Jedoch beinhaltet er in der Medienwelt etwas mehr. Hierzu zählt geistiges Eigentum, wie Bücher und deren beinhaltete Schauplätze und Personen, die durch unterschiedliche Produktarten und verschiedene Medien hinweg vermarktet werden. Großer Pionier und auch stärkster Vertreter dieses Konzeptes ist Walt Disney. Unzählige seiner Produktionen wurden zu einem Franchise. Es ist also durchaus möglich im Franchise Bereich Karriere zu machen.

Wie sich eine Epidemie ausbreitet...

Ein Franchise entsteht meistens durch den unerwartet großen Erfolg eines Buches, Films, Spiels oder einer Serie. Es werden Fortsetzungen gebracht und verwandte Produkte auf den Markt geworfen um die gebildete Nachfrage noch zu erhitzen. Hauptaufgabe ist es, das fiktive Bild vollständig auszubauen und dabei die Kongruenz zu wahren. Stilbrüche sorgen für den sofortigen Absturz eines Franchise. So geschehen bei Joey, der Nachfolgeserie zum Kultklassiker Friends. Es fehlten Bezugspersonen und Bezugsorte, da nur eine einzige Person noch vorhanden war, welche sich jedoch charakterlich etwas verändert hatte. Die Serie wurde früh wieder eingestellt. Erfolgreiche Franchiseunternehmungen sind Harry Potter, der Herr der Ringe, Star Trek und Pokémon. Hier gab es alles, was das Fanherz begehrte: Bücher, Filme, Zeitschriften, Puppen, Karten, Kostüme und vieles mehr.

Alles was geht

Die Produzenten wissen sehr genau, wie weit sie mit dem "Ausschlachten" eines Themas gehen können. Für Kinderfranchises wie Lillifee gibt es sogar eigens Kuchen und Backformen, die die liebenden Eltern den Kleinen kaufen (müssen). Vom lieben Spongebob muss man eigentlich gar nicht erst anfangen, da gibt es wahrscheinlich nichts was es nicht gibt. Immerhin ist die Zielgruppe ja auch erschreckend groß und reicht von Kleinkindern bis zu erwachsenen Kindsköpfen beider Geschlechter.