Das gewisse X-tra - das Franchise X-Men

Marvel ist bestimmt keine Firma, die in nächster Zeit Angst vor einem finanziellen Ruin haben muss. Nicht nur weil Disney sie gekauft hat, sondern auch weil ihre Comics weiterhin gern und oft gekauft werden. Doch wie für ein Franchise üblich, liegt der Erfolg nicht auf einem einzigen Produkt, sondern auf einer ganzen Palette. Neben den Comics gibt es natürlich auch Poster, Spielfiguren, Fernsehserien, Spiele und natürlich Filme. Im Juni 2011 lief bereits der fünfte Teil in den Kinos an. In X-Men: Erste Entscheidung wird die Vorgeschichte erzählt. Hier erfährt man, wie die Mutanten sich fanden, wie ihre Gruppen entstanden und woher der Spruch "Mutant und stolz" eigentlich kommt. Für Neulinge in diesem Franchise lohnt es sich also mit dem letzten Film zu beginnen und erst dann die zeitlich früher gedrehten anzusehen.

Zu Beginn des Filmes sieht man Erik Lehnsherr, der seine Kräfte entdeckt, als man seine Eltern im KZ von ihm trennen will. Er kann Metall nach belieben verändern und erhält daraufhin die Aufmerksamkeit vom Wissenschaftler Klaus Schmidt. Dieser bringt durch Folter Eriks Kräfte zu ihrem vollem Ausmaß. Jahre später will sich Erik rächen und sucht Schmidt, der sich inzwischen selbst Mutantenkräfte zugelegt hat und sich Sebastian Shaw nennt. Auf seiner Jagd stößt er auf den Professor der Genetik Charles Xavier, welcher selbst auch Mutant ist und die Gedanken und Erinnerungen anderer lesen kann. Zusammen wollen sie der CIA helfen Shaw zu bekommen, der durch Manipulation der Russen den dritten Weltkrieg herbeiführen will. Sein Ziel ist es, dass nach einem Atomkrieg die Mutanten die Herrschaft über die Welt erlangen. Um gegen Shaw und seine Mutanten antreten zu können werden Xaviers Kräfte in einem Labor verstärkt und so kann er die Gedanken anderer Mutanten auffangen und sie finden.

Zusammen mit Erik bringen sie vier Mutanten in die Forschungsstelle, einen Bungalow den sie besser bei wimdu.de gemietet hätten. Zusammen mit dem unfreiwillig geouteten Wissenschaftler Hank McCoy und Xaviers langjähriger Freundin Raven werden nun die Kräfte aller Mutanten untersucht. Bei einem Angriff auf die Forschungsstätte wird ein Mutant von Shaw getötet, die menschliche Libelle Angel schließt sich ihm an, da sie sich nicht mehr verstecken will. Nach dem Angriff flüchten die Verbliebenen zu Xaviers Haus. Dort sollen sie ihre Kräfte besser beherrschen lernen. Inzwischen haben sich die jungen Mutanten auch Namen gegeben: Raven ist Mystique, Banshee kann Schallwellen erzeugen, Havoc kann energetische Strahlen abfeuern, Erik wird auf Magneto getauft und Xavier wird Professor X. Aufgrund eines Unfalls wird McCoy zum Beast. Shaw hat inzwischen seine Ziele errreicht und die Russen sind im Begriff Raketen auf Kuba zu stationieren. Die Amerikaner erwarten sie bereits in der Bucht. Daraufhin soll die Stationierung abgebrochen werden, doch Shaws Mutanten haben bereits die Macht übernommen. Die Mutanten um Professor X müssen sich offenbaren, um den Beginn des Krieges zu vermeiden.

Es kommt zum Kampf zwischen Shaw und Magneto, sowie zwischen Magneto und Professor X. Beide müssen sich damit abfinden, dass sie unterschiedliche Vorstellungen von einer Welt mit Mutanten haben. Mystique schließt sich Magneto und den verbliebenen Anhängern von Shaw an und lässt die anderen zurück. Um weitere enttäuschte und verängstigte Mutanten zu vermeiden gründet Professor X seine Schule. Dort beginnt wenige Jahre später der erste Film.