Lieber Steve Jobs, bitte einige dich mit Nintendo. Vielen Dank

Es gibt für alles eine App. Sagt zumindest die Werbung. Doch das ist nicht richtig, denn Produkte aus dem Hause Nintendo gibt es nicht. Und so sitzen alle Mario und Pokémon Fans traurig vor ihren Apple-Produkten und wartet auf den Tag der Vereinigung. Diese beiden Franchises sind bisher noch fest in der Hand der Japaner und müssen freigekauft werden. Denn diese Ausgaben könnte man sicherlich schnell wieder einnehmen, selbst wenn man die Apps im Niedrigpreissortiment aufnimmt. Die Videospiele sind die erfolgreichsten Produkte aus der Franchisepalette, die Serien, Poster und Spielfiguren können da nicht einmal ansatzweise mithalten. Es wäre also ein Gewinn für alle Seiten, wenn man die alten Versionen noch einmal auf den Markt bringt. Man würde nicht einmal viel Zeit brauchen, die Pokémonversionen blau, rot und gelb würden als Spieleklassiker schon reichen.

Eine ganze Generation, die mit dem Gameboy aufgewachsen ist, tritt jetzt in diese furchtbar ernsthafte Phase ein, in der man arbeiten gehen muss. Da möchte man sich nach Feierabend einfach mit etwas beschäftigen, was Spaß macht und einfach ist. Die neuen Touchprodukte eignen sich sehr gut für die Umsetzung von Klassikern. Mit den Sensoren, die die Bewegung und das Kippen des Gerätes feststellen, kann man ohne Probleme Mario Kart fahren oder den italienischen Klempner gehen und springen lassen. Vielleicht kommen die Giganten der Technik ja schneller zu einer Einigung, wenn wir uns alle in die Nähe von Steve Jobs Haus begeben. Am besten dorthin fliegen, vor dem Haus kampieren und immer, wenn der Chef des Konzerns Apple sich auf den Weg zur Arbeit macht oder heimkommt eine Schippe ziehen und "Bitteeeeeeee" sagen. Auch er muss irgendwo in seinem kapitalistischem Herz Gefühle haben. Die hatte selbst Ebenezer Scrooge.